Was passieren kann, wenn wir eine Entscheidung treffen

Neulich habe ich mir auf Youtube Videos zum Thema „Erfolgreich werden und den eigenen Traum leben“ angeschaut. Es ist spannend, dass viele der Trainer da draußen ähnliche Dinge erzählen, manchmal nur ein wenig anders verpackt. Meistens geht es darum, dass unser Unterbewusstsein uns blockiert, wenn wir vorankommen und eine Veränderung bewirken wollen. Oft wissen wir gar nicht, welche Muster es verhindern, dass wir den nächsten Schritt gehen können, weil das alles unbewusst abläuft.

In den Beiträgen wurde – ziemlich am Anfang – ein Punkt genannt, der wichtig ist, wenn man sich vom Ist-Zustand in ein neues Traumleben bewegen will: Man muss eine Entscheidung treffen und zwar mit ganzem Herzen. Die Entscheidung scheint so etwas wie die Basis für den Erfolg zu sein.  Da ich gerade selbst dabei bin, mir mein persönliches Traumleben zu kreieren, habe ich sofort gedacht: Ja, ich habe meine Entscheidung doch voll und ganz getroffen. Ich möchte meinen Lebensmittelpunkt in eine andere Stadt verlegen und mir ist auch schon klar, in welche. Doch dann schaute ich ein wenig tiefer in mein Herz hinein und mir wurde relativ schnell bewusst, dass ich diese Entscheidung tatsächlich ziemlich halbherzig getroffen hatte. Also sagte ich ganz bewusst: Ich verlege meinen Lebensmittelpunkt nach Berlin (die Stadt, in der ich so gerne leben will). Und ich entscheide mich aus vollem Herzen dafür.

Ist es immer so leicht, eine Entscheidung zu treffen?

Am nächsten Tag spürte ich dann, wie es in mir arbeitete. Also nahm ich mir Zeit und ging ein wenig spazieren. Ich spürte plötzlich eine Traurigkeit in mir. Mir wurde bewusst, was ich hier in Mainz, wo ich jetzt lebe, dann alles loslassen müsste. Mir gingen viele Dinge durch den Kopf: Ich dachte daran, wie ich in den 80er-Jahren hier studiert habe, wie ich hier meine Wohnung gefunden habe, welche Freunde und Kollegen ich lieb gewonnen habe. Dann war mir klar, warum ich die Entscheidung, meinen Lebensmittelpunkt zu verlagern, so halbherzig getroffen hatte: Es gibt Dinge und Menschen hier, die ich nicht so gerne loslassen möchte. Es gibt auch viele Erinnerungen an schöne Dinge. Und dann kam es plötzlich: Ich spürte eine große Dankbarkeit für diese vielen Dinge und Menschen, die ich hier habe. Mit der Dankbarkeit löste sich auch die Traurigkeit auf und ich spürte auch die Freude über das Neue, was ich mir manifestieren möchte.

Mein Fazit: Es wird oft gesagt: Du musst eine Entscheidung treffen. Aber es ist manchmal leichter gesagt als getan. Es lohnt sich in jedem Fall, auch mal tiefer zu schauen, was du noch brauchst, um wirklich voll und ganz Ja zu einer neuen Entscheidung, bzw. Veränderung zu sagen. Manchmal liegt im Unterbewusstsein tatsächlich etwas verborgen, von dem man keine Ahnung hat, dass es überhaupt existiert. Gerade bei Themen, wo eine Entscheidung das Leben sehr stark verändert, solltest du dir Zeit nehmen und Geduld mit dir haben, sowie liebevoll mit dir umgehen.

Hi, ich bin Anne-Kerstin

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Übung: Ich bin dankbar für alles, was war und für alles, was ist

Vielleicht bist du selbst gerade an einem Punkt in deinem Leben angelangt, wo du eine Entscheidung treffen willst, die richtungsweisend für dich ist. Dann frage dich doch mal, ob du diese Entscheidung wirklich zu 100% getroffen hast. Wenn ja, dann herzlichen Glückwunsch! Wenn nein, dann frag dich doch mal, was dich daran hindert, diese Entscheidung voll und ganz zu treffen und auch dahinter zu stehen. Vielleicht kommen dir dann auch so ähnliche Gedanken wie bei mir.

Bedanke dich innerlich für jeden Gedanken und vor allem für die Dinge und Menschen, die du in der „alten“ Situation (in der du ja gerade noch steckst) haben durftest. Dankbarkeit öffnet das Herz und vielleicht hilft sie auch dir, das loszulassen, was dich daran hindert, dich voll und ganz für etwas zu entscheiden und auf etwas Neues einzulassen.

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